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Pflege

Luftbefeuchter für Zimmerpflanzen – wozu und welcher ist der Richtige?

Schafft man sich seine erste Pflanze an, wird einem meist häufiges Besprühen empfohlen. Aber leider ist das gar nicht gut für eure Pflanzen, weil dadurch ganz leicht ein Pilz entstehen kann. Viel besser: Die Investition in einen Luftbefeuchter!

Allgemeines über Luftbefeuchter für Zimmerpflanzen

Je dünner die Blätter einer Pflanze sind, desto höher sollte die Luftfeuchtigkeit sein. Generell gilt aber, dass euch jede Pflanze für einen Luftbefeuchter dankbar sein wird! Denn sobald die Luftfeuchte zu niedrig ist, haben Schädlinge ein leichtes Spiel und die Blattränder werden trocken.

Woher weiß ich, dass die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist?

Dazu braucht man einen Hygrometer*. Dieser zeigt euch die Luftfeuchtigkeit und meistens noch die Temperatur an. Die Anschaffung lohnt sich wirklich, um zu überprüfen, ob euer Luftbefeuchter auch den gewünschten Effekt erzielt!

Das oft empfohlene Besprühen ist leider nicht gut. Zum Einen kann dadurch ein Pilz entstehen und zum Anderen erhöht das Besprühen die Luftfeuchtigkeit fast überhaupt nicht. Also sobald dir deine Pflanzen etwas ans Herz gewachsen sind, solltest du über einen Luftbefeuchter nachdenken!

Was ist mit Schimmel und welche Luftfeuchtigkeit ist optimal?

Der häufigste Einwand den ich gegen Luftbefeuchter höre, ist der Schimmel. Ja, eine hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmel führen, aber nicht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Generell gilt natürlich, dass jede Wohnung und Bausubstanz anders ist, aber ich hatte bisher noch nie ein Problem mit Schimmel. Dafür sind einige Dinge wichtig: Die optimale Luftfeuchtigkeit und regelmäßiges Lüften. Ich lüfte morgens und abends einmal komplett für circa 20 Minuten. Dabei sinkt die Luftfeuchtigkeit zwar, aber das holt euer Befeuchter ganz schnell wieder auf. Auch eure Pflanzen werden das lieben!

Jede Pflanze wünscht sich eine unterschiedliche Luftfeuchte. Ich habe für mich herausgefunden, dass meine Pflanzen zwischen 50 und 60 Prozent am besten finden und dabei auch die Gefahr von Schimmel nicht allzu groß ist. Mein Luftbefeuchter läuft dabei um die 5 Stunden am Tag. Aber das kommt ganz auf euer Gerät an. Bei mir reicht das, um die oben genannte Feuchte zu halten, bei anderen Räumen und Befeuchtern kann das auch mehr oder weniger sein.

Welcher Standort ist der Richtige?

Weil ein Luftbefeuchter die gesamte Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht, muss er nicht zwingend ganz nah bei den Pflanzen stehen. Kann er aber, denn je näher die Pflanzen am Befeuchter stehen, desto höher ist die Feuchtigkeit. Das könnt ihr mal mit eurem Hygrometer* testen! Allgemein sollte man aber darauf achten, dass sich keine Möbel (besonders kein Holz) direkt über dem Befeuchter befinden und er, wenn möglich, relativ mittig im Raum steht.

Welcher Luftbefeuchter ist der Richtige?

Es gibt viele verschiedene Arten. Grob kann man aber zwischen Ultraschall Luftbefeuchtern und solchen unterscheiden, die ihr Wasser erhitzen. Die Geräte mit Ultraschall sind ziemlich verbreitet, sind aber meiner Meinung nach, sehr bedenklich. Denn Luftbefeuchter sind richtige Bakterienschleudern, wenn man nicht aufpasst.

Das Erhitzen wirkt dem entgegen, weswegen ich mich immer für diese Variante entscheiden würde! Denn ihr müsst beachten, dass die Luft und ihre Qualität viel mit euerer Gesundheit zu tun hat. Durch eine hohe Luftfeuchtigkeit trocknen eure Schleimhäute nicht so schnell aus und man wird weniger schnell krank. Aber dafür können Bakterien über die Atemwege leicht aufgenommen werden, wenn man nicht auf die richtige Hygiene achtet.

Dieser Luftbefeuchter* ist meiner und ich bin super zufrieden damit! Er befeuchtet mein ganzes Zimmer und kann auch mal bis zu 6 Stunden laufen. Dazu ist er sehr leise und gut zu bedienen!

Für den Anfang, und um alles einmal auszuprobieren, kann man aber auch sicher die Ultraschall Geräte verwenden. Ich stelle sie zum Beispiel in meine Terrarien!

Außerdem muss man auf die Füllkapazität achten. Je mehr Wasser ihr einfüllen könnt, desto länger müsst ihr euch nicht um ihn kümmern! Die kleinen Geräte sind zwar süß, laufen aber meistens nur 2-3 Stunden. Auch die Leistung ist wichtig. Bei jedem Luftbefeuchter ist normalerweise angegeben, für wie viele Quadratmeter er geeignet ist.

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Reinigung und Pflege deines Luftbefeuchters

Da sich durch Luftbefeuchter leicht Bakterien im Raum verteilen können, ist die regelmäßige Reinigung besonders wichtig. Je nachdem, wie euer Gerät aufgebaut ist, müsst ihr es mehr oder weniger oft reinigen. Ich versuche es zumindest alle zwei Wochen. Besonders im Winter, wenn der Befeuchter länger läuft und sowieso viele Bakterien und Viren in der Luft sind, würde ich aber einmal pro Woche empfehlen. Generell gilt, je öfter ihr reinigt, desto besser! Besonders natürlich, wenn ihr einen Ultraschall Befeuchter verwendet.

Dazu nutze ich einen natürlichen Entkalker* und ab und zu ein ätherisches Öl wie Teebaum Öl, weil das antibakteriell wirkt. Einfach den Entkalker etwas einwirken lassen, danach alles sauber auswischen und auch gut trocknen lassen. Falls ihr sehr kalkhaltiges Wasser habt, könnt ihr das Wasser auch gerne filtern, bevor ihr es in eueren Luftbefeuchter füllt. Damit erhöht ihr auch die Lebensdauer eures Gerätes.

Fazit

Auch wenn das erst mal viel Geld ist, lohnt sich die Investition in den richtigen Luftbefeuchter auf jeden Fall! Ein hochwertiges Gerät begleitet einen meist mehrere Jahre und man tut sowohl sich selbst, als auch der eigenen Gesundheit etwas Gutes! Natürlich nur, wenn man auf die regelmäßige Reinigung und das richtige Modell achtet.

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